michael lissek
radiophone dokumentationen
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take me home oder: ist es überhaupt gesang?: let's just imitate the real until we find a better one. the notwist . stiller frieden ist uns die liebste musik; unser leben ist schwer... kafka. josefine, die sängerin. . . jeden sonntag abend singen sie karaoke in einer bowling-bahn in berlin. dave. willy. jenny. rene. 25 andere. 50 andere. an den reglern DJ ilja. sie singen: phil collins. country-songs. barry manilow. schlager. alle haben sie eine geschichte zu erzählen. und sie benutzen die SONGS (von anderen), um diese geschichte auszudrücken. von toten vätern, verhunzten kindheiten, verlorenen kindern, fehlendem selbstwertgefühl. take me home ist kein stück über karaoke. die karaoke-bar ist bloß die topographische schnittstelle von biographien. von menschlichen stimmen. take me home beschreibt die hoffnung, eine ausdrucksmöglichkeit zu finden; etwas mitzuteilen, was jenseits (oder diesseits) des eigenen sagens liegt. der gesang ist keine musik (im eigentlichen sinn), sondern o-ton (im uneigentlichen sinn), der vom körper (und damit: der biographie) der singenden ERZÄHLT...
text, aufnahmen, realisation: michael lissek redaktion: walter filz, SWR 2 erstausstrahlung: 15. februar 2009 . * .. die bebilderung der
fiktion:
. . dave und rene singen "father and son"
. . ein video von willy . . ilja und rene reisen zu willy nach kaiserlautern, haben eine reifenpanne und nutzen die gelegenheit . . .
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